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1.FC Kaiserslautern unzerstörbar

1.FC Kaiserslautern unzerstörbar

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Einwurf zum aktuellen Urteil des DFB-Sportgerichts



ProFans

Wöchentlich grüßt das Murmeltier, kriecht aus seinem VIP-Bereich hervor und maßt sich an, ein Kollektiv für das Vergehen einzelner massiv zu bestrafen.

Diesmal trifft es die Fans von Borussia Dortmund, die sich nach dem Urteil des DFB-Sportgerichts darauf einstellen müssen, das Spiel gegen Wolfsburg nicht auf der Südtribüne verfolgen zu können.

 Auch wenn wir langsam müde werden, als Fußballfans immer erst zurückrudern zu müssen, betonen wir, dass es uns fern liegt Straftaten zu bagatellisieren. In diesem Zusammenhang stellen sich allerdings genau die Fragen, die uns bewegen: Wurden Straftaten beim Gastspiel der Leipziger in Dortmund auf der Südtribüne begangen? Über welche Art von Tätlichkeiten, die im Strafgesetzbuch ihre Erwähnung finden, diskutieren wir? 

In der Verkündung des Urteils des DFB-Sportgerichts ist die Rede von Spruchbändern mit „verunglimpfenden und diffamierenden“ Inhalten, in den Innenraum geworfenen Bierbechern und einem Laserpointer. Wenn man lange genug im StGB sucht, wird man wohl früher oder später zumindest auf den Tatbestand „Beleidigung“ stoßen. Die Urteilsverkünder lassen jedoch keinen Einblick in ihre Trennlinie zwischen freier Meinungsäußerung und Beleidigung zu. Die Frage, ob es diese Trennlinie überhaupt gibt, sparen wir uns an dieser Stelle. Inwiefern Körperverletzung mit Bierbecher und Laserpointer begangen wurden, vermögen wir nicht zu beurteilen. Wir gehen aber davon aus, dass die Anzahl der belegten Betten in den Dortmunder Krankenhäusern deswegen jetzt nicht maßlos gestiegen ist.



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ProFans kritisiert das Urteil des DFB-Sportgerichts zur Südtribünen-Sperre



ProFans

Wenn am kommenden Samstag im Dortmunder Westfalenstadion der Anpfiff zum
 Bundesligaspiel ertönt, werden wieder einmal Tausende Fans trotz längst erworbener Eintrittskarten ausgesperrt sein. Erneut setzt der DFB auf eine Kollektivstrafe, die sich gegen einige Wenige richten soll und doch viele Tausende vor den Kopf stößt. Damit versagt der Verband ein weiteres Mal den Fans pauschal und undifferenziert den Respekt und missachtet anerkannte ethische Maßstäbe, die in der kulturellen Tradition der Aufklärung zu den Grundprinzipien zählen.



Angestoßen durch einen Vortrag eines weithin bekannten Satirikers, haben wir in Deutschland seit einigen Monaten eine Diskussion, wie weit Schmähkritik gehen darf. Es ist unbenommen, dass man dazu kontroverser Meinung sein kann und dass man einige der letztens in Dortmund auf Transparenten gezeigten Losungen für geschmacklos oder beleidigend halten mag. Wenn in spontanen Befragungen zum aktuellen Fall vier von 
fünf Menschen Kollektivhaftung akzeptabel finden, wirft das freilich ein bitteres Schlaglicht auf den Zustand unserer Gesellschaft. Doch mit purem Populismus löst man keine Probleme.



“Wäre man konsequent, würde man nicht Tausende Fans in Haftung nehmen, sondern statt dessen die Verantwortlichen jenes Verbandes, der mit seinen Entscheidungen genau die Konflikte schürt, die sich in einer Weise entladen, wie man sie sich nicht wünscht”, gibt ProFans-Sprecher Jörn Jacobs (Fanszene VfL Osnabrück) wieder, was viele denken. Gabriele Mateika (Fanszene FC Sankt Pauli) macht auf einen anderen Aspekt aufmerksam: “Man will eine Distanzierung erreichen. Aber indem das DFB-Sportgericht die große Menge in Mithaftung nimmt und als Gesamtheit disqualifiziert, stärkt das vielmehr die gegenseitige Solidarisierung.” 

Hilfreicher wäre, über die Ursachen des eskalierenden Konfliktes nachzudenken. “Wenn vor zwei Wochen, wie ‘Der Spiegel’ schreibt, ‘Hunderte, die … am Montag wieder mit Schlips und Anzug den Hund Gassi führen’, an Ausschreitungen beteiligt waren, dann wird man die Ursache nicht in Lust an Randale zu suchen haben, sondern viel eher in dem Gefühl, machtlos ausgeliefert zu sein, wenn geldgeile Funktionäre die Wandlung des Fußballs von einem Massensport der Arbeitenden zu einer Hochglanzshow von Millionären betreiben”, legt Pressesprecher Sig Zelt (Fanszene 1. FC Union Berlin) den Finger in die Wunde.



Wenn dem DFB wirklich daran liegt, Fußballfans, die Woche für Woche leidenschaftlich ihren Verein supporten, mit der ihnen gebührenden Achtung zu begegnen – dann sollte er damit als Vorbild vorangehen. Noch wichtiger wäre allerdings eine offene und demokratische Aussprache darüber, welchen Weg der Spitzenfußball in Zukunft gehen soll. Die Masse der aktiven Fans fühlt sich auf diesem Weg immer weniger mitgenommen.



ProFans im Februar 2017


Westkurven-Kalender 2017 erhältlich

Wie in den vergangenen Jahren bieten wir auch für das kommende Jahr einen Kalender im A3-Format an. Ab dem Heimspiel gegen Bochum besteht die Möglichkeit, den neuen Jahreskalender 2017 an unserem Infostand hinter der Westkurve zu erwerben.

Damit das gute Stück euch während des Spiels nicht daran hindert die Mannschaft zu unterstützen, werden wir nach Abpfiff wieder einen Verkauf vor der West anbieten.

Neben genügend Platz für wichtige Notizen gibt es natürlich wieder viele Highlights der vergangenen Jahre in Bildform.

Der Preis für einen Kalender beträgt 8 Euro, Fördermitglieder zahlen nur 6 Euro. Die Einnahmen aus dem Verkauf fließen wie gewohnt in die Choreokasse.

Für Fördermitglieder bieten wir zudem einen Versand der Kalender an. Wendet euch dazu bitte an infostand@gl98.de

London calling – Alle nach Brentford!

Servus Betzefans,

nach Jahren der Abstinenz sind wir nun endlich wieder im internationalen Fussballgeschäft angelangt – zumindest für ein Spiel. Um der Tristesse der zweiten Liga zu entfliehen wird das Testspiel in Brentford dazu genutzt um die glorreichen Zeiten unseres Vereins wieder auferleben zu lassen und den Betze auch international zu unterstützen. Somit wird es zu diesem Spiel eine gemeinsame Anreise im Buskonvoi zum Preis von 105€ geben. Anmeldungen und weitere Informationen gibt es unter auswaerts@gl98.de!

Schonmal hier die wichtigsten Informationen, die ihr zur Anmeldung braucht:
– Abfahrt am Freitag Abend und Rückkehr am Sonntag Mittag
– Anmeldeschluss ist der 31.05.
– Der Preis von 105€ muss vorab und spätestens zum 08.06. überwiesen werden
– Der Preis beinhaltet lediglich die Fahrt – keine Eintrittskarte o.Ä.
– Die Busse können nur fahren, wenn sie komplett gefüllt sind

Meldet euch an – unterstützt den Betze international!

Becherspenden für eine bunte Westkurve

Servus Betze-Fans,

zum letzten Heimspiel gegen die SpVgg Fürth werden verschiedene Fangruppierungen des 1.FC Kaiserslautern e.V. eine Becherspendenaktion durchführen, um auch zukünftig große und finanziell aufwendige Choreographien wie zuletzt gegen Karlsruhe durchführen zu können. Dazu könnt ihr eure Becher vor und nach dem Spiel in allen vier Kurven an kenntlich gemachten Sammelstellen abgeben. Der dabei erzielte Pfanderlös fließt dann zu 100% in Choreographien im Fritz-Walter-Stadion!

Hier die Material- und Kostenaufstellung für die KA-Choreo:

5000 qm Vlies: 2.070,00 €
1.650 Sprühdosen: 6.197,50 €
6.000 rote und weiße Papptafeln: 650,00 €
2.000 m doppelseitiges Klebeband: 219,90 €
200x Brandschutzmittel: 1.949,22 €
Kabelrohr: 98,90 €
Netz: 650,00 €
Seile: 120,00 €
Kabelbinder: 70,00 €
Tacker / Nadeln / Scheren: 35,80 €
15x Klebeband: 45,00 €
500m Absperrband: 10,98 €
Eddings: 36,00 €
Transporter: 70,00 €
Infoflyer / Kopien: 45,00 €
Gesamtkosten: 12.268,30 €

Video der Choreo

Sogenannte Fußballfans

Manche Gedanken können uns über lange Zeiträume verfolgen und beschäftigen, vielleicht denken wir nicht pausenlos daran aber sie kommen immer mal wieder zum Vorschein. Eines dieser Themen ist bei vielen sicherlich der Fußball und insbesondere der immer schneller voranschreitende Wandel dem er sich bereits jetzt, sowie in Zukunft unterziehen wird.

Immer mal wieder kommen diese Gedanken zum Vorschein, besonders wenn, wie jetzt, ein Spiel gegen das Produkt aus Leipzig bevorsteht. Die „roten Bullen“ verkörpern all die Veränderungen des Fußballs in den letzten Jahren. Auch wenn das in Leipzig entstandene und in Österreich geplante Produkt nicht für diese Entwicklungen verantwortlich ist, in ihm wird alles vereint was wir so verabscheuen und zweifellos wird es weitere Veränderungen fördern. Der Wandel vom Volkssport Fußball mit all seinen teilweise rüpelhaften Facetten, hin zu einem mehr und mehr weichgespülten Event das Unternehmen gezielt als Investment nutzen um Marketinginteressen durchzusetzen oder einfach Kapital anzuhäufen. In der Öffentlichkeit, genauso wie in den Medien herrscht mittlerweile eine nicht mehr zu verachtende Sympathie mit solchen von Unternehmen gesteuerten Clubs. Eine der Argumentationen ist meistens, dass eben dies die Zukunft des Sports wäre. Die Unternehmen bringen Geld in die Clubs und damit auch in die Liga, denn dass weltweite Publikum will die besten Spieler und den technisch versiertesten Fußball sehen, für den sie gerne auch viel Geld bezahlen.

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Gegen den DFB-Strafen-Irrsinn

„Auf den Deutschen Fußball-Bund ein dreifaches hipp, hipp, hurra, hipp, hipp, hurra, hipp, hipp, hurra!“ Wer früher in den unteren Jugenden aktiv gegen den Ball getreten hat, kennt diesen Ausruf nur zu gut. Der Schiedsrichter gab vor, die jungen Spieler ließen den Verband daraufhin hochleben.
In Zeiten von Manipulationsskandalen, die zugegebenermaßen die ganze Fußballwelt betrafen und erschütterten, egal ob beim Weltverband FIFA mit Sepp Blatter und Jack Warner oder beim größten nationalen Sportverband der Erde, dem DFB, mit Ex-Präsident Wolfgang Niersbach und der deutschen Ikone dieses Sports, Franz Beckenbauer… Ein solcher Ausruf würde heute wohl eher als Provokation oder besser gesagt als Spott aufgefasst werden. Dennoch ist dieses Ritual bei früheren Jugendspielen so aktuell wie eh und je. Die Strukturen des DFB sind nicht nur verkrustet, sie faulen von innen heraus. Dennoch bündelt dieser Verband Millionen von Menschen unter seinem Dach, vom einfachen Amateurfußballer bis hin zum Nationalspieler aus der Bundesliga. Korruption, Schmiergeld und die Lüge vom sogenannten „Sommermärchen“ bestimmen die derzeitige Berichterstattung über den DFB; positive Stimmen dagegen sind aktuell nur wenig bis überhaupt nicht zu finden.
Es genügt einfach nicht mehr mit erhobenem Zeigefinger selbstgerecht in Richtung FIFA zu zeigen und Konsequenzen sowie Köpfe zu fordern, wenn auch in den eigenen Reihen finanzielle, persönliche Vorzüge mehr gelten als alles andere beziehungsweise die eigene Scheinheiligkeit nach und nach ans Tageslicht befördert wird.

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