Stellungnahmen

Stellungnahme von „Nein zu RB – Kaiserslautern“ zum Auswärtsspiel bei RB Leipzig

Nein zu RB!

In wenigen Wochen ist es soweit. Unsere Mannschaft spielt in Leipzig gegen RB. Wir als organisierte Fanszene haben im Rahmen der von der Fanbetreuung des FCK organisierten Fanversammlung unsere Entscheidung, das Spiel in Leipzig nicht zu besuchen, kundgetan. Wir fühlen uns durch die Diskussion mit den über zweihundert weiteren anwesenden FCK Fans mehr als bestätigt und freuen uns, dass fast alle einheitlich einem Boykott des Spiels in Leipzig positiv gegenüberstehen. Wir bedauern es natürlich, unsere junge, hungrige Mannschaft nicht in Leipzig anfeuern zu können, doch die Gründe, das Spiel nicht zu besuchen überwiegen einfach zu stark.

Für uns ist mit dem Aufstieg RB Leipzigs eine Grenze überschritten worden, die wir in vielerlei Hinsicht nicht mehr akzeptieren können. Angefangen hat alles im Jahre 2006. RedBull gründete – mit Genehmigung durch das Finanzamt und dem sächsischen Fußballverband – den Verein RasenBallsport Leipzig e.V., nachdem RedBull zuvor mit der Übernahme des FC Sachsen Leipzig durch die fehlende Zustimmung seitens des DFB (ein zu großer Einfluss des Investors wurde befürchtet) und durch Fanproteste gescheitert war. RedBull umging die Lizenzbestimmungen des DFB, die unterhalb der Regionalliga nicht mehr gelten, in dem sie einfach einen eigenen Verein gründeten. Das Finanzamt stufte die Bemühungen RedBulls als gemeinnützig ein und der Vereinsgründung stand also nichts mehr im Weg, denn auch der Sächsische Fußballverband (SFV) stimmte zu. Mit der Übernahme der Spielberechtigung des SSV Makranstädt konnte RB Leipzig nun in der Oberliga starten.

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Stellungnahme zu den Vorfällen auf dem Weg nach Berlin

Mit insgesamt vier Bussen machten sich verschiedene Lautrer Fangruppen auf den Weg nach Berlin. Trotz der sportlich miserablen Lage unseres Vereins und den schon vor dem Spiel sicheren Abstieg in die zweite Fußball-Bundesliga war die Vorfreude bei allen groß, da es die gemeinsame Abschlussfahrt sein sollte. Doch was daraus wurde, wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben. Zunächst möchten wir chronologisch den Tag aus unserer Sicht schildern:

Gegen 4:40 Uhr erreichten die Busse die Raststätte Wetterau auf der A5. Dort kam es von wenigen Personen zum Diebstahl in einem Bistro. Wir möchten hier herausstellen: Dieses Vorgehen ist zu verurteilen und nicht korrekt, aber obliegt der Eigenverantwortung der Leute.
Kurze Zeit später erreichte die alarmierte Polizei den Rastplatz und stoppte drei der vier Busse. Der vierte Bus wurde kurze Zeit später von der Polizei auf der Autobahn gestoppt und zu einer Polizeiwache geführt. Zunächst hieß es, dass alle Insassen kontrolliert werden würden, da in dem Bistro angeblich Gegenstände im Wert von mehreren hundert Euro geklaut wurden. Jedoch wurden alle Busse nach kurzer Zeit mit Polizeibegleitung zurück auf die Autobahn geführt und die vier Busse trafen auf einem Parkplatz ca. 40 km hinter Wetterau wieder zusammen.

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Alle Jahre wieder: Harder Cup boykottieren!

Aus gegebenem, weiterhin aktuellen Anlass eine Stellungnahme der Generation Luzifer aus dem Jahre 2006:

Die Generation Luzifer wird als Gruppe nicht die Hallenturniere im Januar 2007 in Mannheim und Nürnberg besuchen. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand und sollen im Folgenden kurz aufgeführt werden:

Gerade in der diesjährigen 2.Liga Saison müssen wir Fans absolut unzumutbare Anstoßzeiten in Kauf nehmen. Wohl jeder Fan hat sich darüber schon aufgeregt und konnte aufgrund dieser Zeiten oftmals die Spiele des 1.FCK nicht besuchen. Grund für diese Anstoßzeiten sind einzig und alleine die Sendeanstalten und die DFL, welche die Spiele vermarktet und letztendlich entscheidet, wer die Übertragungsrechte bekommt und wie sich das Ganze auf den Spielplan und die Anstoßzeiten auswirkt. (mehr …)

Stellungnahme zum Preis der Deutschen Akademie für Fussballkultur

Hallo FCK Fans,

mit gemischten Gefühlen haben wir die Auszeichnung unserer Fritz Walter Choreographie durch die Deutsche Akademie für Fussballkultur zur Kenntnis genommen.

Grundsätzlich begrüßen wir eine Initiative, die sich mit den positiven Seiten der Fankultur in ihrer ganzen Vielfalt auseinandersetzt. Bis heute ist die Medienlandschaft bei Fanaktivitäten durch eine übertriebene, meist wenig sachliche Berichterstattung gekennzeichnet. Es wird grundsätzlich nur bei negativem Fanverhalten berichtet. Berichte über die bei weitem überwiegenden positiven Fanaktionen sucht man hingegen meist vergebens. Oft scheint es mehr darum zu gehen, Ängste und Vorurteile zu schüren, als an der Fankultur an sich interessiert zu sein. Ein bis heute bedenklicher Umstand, durch den sich de facto ein natürliches Misstrauen der Fanszenen gegenüber der deutschen Medienlandschaft entwickelt hat. Als aktuelles Beispiel hierfür kann die Berichterstattung zu diesem Thema in der „Nürnberger Abendzeitung“ dienen, in welcher von einem drohenden Skandal die Rede ist.

Wie schon angeklungen, ist es positiv zu bewerten, dass sich durch die Akademie auf einer verantwortungsvollen Ebene eine Wertschätzung für die uneigennützigen Aktivitäten der Fans entwickelt hat. Schließlich bedeutet eine Choreographie (mehr …)