GL Interview im „Seemansgarn“ der CFHH

Neben einer gemeinsamen Aktion zu Beginn der zweiten Halbzeit, standen wir der Chosen Few Hamburg im Interview für ihr Kurvenblatt „Seemansgarn“ Rede und Antwort:

– Stellt euch doch bitte erstmal vor (wie viele Mitglieder habt ihr, wie ist euer Mitgliedersystem aufgebaut, Stichworte Jugendgruppe oder Sektionen, Gründung etc.)

Moin nach Hamburg! Was 1998 von sechs Leuten gegründet wurde mit der Vision, etwas Neues, Einzigartiges in Kaiserslautern zu etablieren, ist heute zu einer Gruppe von fast 600 Mitgliedern gereift. Rund 100 davon können als aktive Mitglieder bezeichnet werden, die sich regelmäßig an Fahrten, Choreobasteln oder anderen Gruppenaktivitäten beteiligen.
Wir befinden uns momentan noch mitten in der Umsetzung unseres neuen Mitgliedersystems, da die bisherigen Strukturen nach über vier Jahren nicht mehr zeitgemäß waren und aufgrund des großen Zuwachses an neuen, jungen Mitgliedern weiterentwickelt werden mussten.
Unser Mitgliedersystem besteht aus mehreren, klar voneinander abgegrenzten Ebenen, für welche verschiedene Kriterien erfüllt sein müssen. An oberster Stelle steht dabei der GL-Rat, bestehend aus fünf Personen, welcher zusammen mit dem „harten Kern“ die meisten wichtigen Entscheidungen trifft. Zudem gibt es den „aktiven Kreis“, welcher eine erste Anerkennung für jüngere Mitglieder darstellt, welche über einen gewissen Zeitraum gezeigt haben, dass sie Interesse an der Sache haben und so weiter in die Gruppe integriert werden sollen.
Es wohnt zwar nur ein kleiner Teil unserer Mitglieder direkt in Kaiserslautern, verschiedene Sektionen lehnen wir aber dennoch ab. Stattdessen gibt es regelmäßig sogenannte „Stammtische“ in den einzelnen Regionen. Eine eigenständige Jugendgruppe wie eure „Rookies“ gibt es bei uns nicht. Dieses Thema wird bei uns seit Jahren kontrovers diskutiert, wird schließlich auch die Altersspanne zwischen der jüngsten und ältesten Generation nicht kleiner und beträgt inzwischen gut und gerne 10-15 Jahre. Als losen Zusammenschluss gibt es die so genannte „U18“, welche beispielsweise vor einigen Wochen eigenständig den Fanworkshop für jeden interessierten FCK-Fan organisierte oder die vergangene Saison mit einer Choreo in Köln einläutete und ansonsten vor allem dem Austausch untereinander dient. Wohin das führt, wird die Zeit zeigen und ist von vielen Faktoren abhängig.

– Ihr als Generation Luzifer seid die älteste der drei aktiven Gruppen auf dem Betzenberg und könnt auf eine mehr als 10 jährige Geschichte zurückblicken. Wie ist euer Verhältnis zu den zwei anderen Gruppen, die mit euch gemeinsam auf der berühmten Westkurve stehen (Pfalz Inferno, Frenetic Youth)?

Das Verhältnis ist wie in einer Familie. Man steht grundsätzlich in den meisten Fällen für das Selbe ein, es gibt aber manchmal unterschiedliche Ansichten, diese zu erreichen, was in unseren Augen jedoch auch gar nicht verkehrt ist. Hier gilt es fortwährend an einem fairen, konstruktiven Dialog zu arbeiten. Jede Gruppe setzt ihre Schwerpunkte eben anders und so lange wir es schaffen, einen Konsens zu erreichen, ist das auch in Ordnung.

– Der Betzenberg und das Fritz-Walter-Stadion galten lange Zeit als absoluter Hexenkessel, wie hat sich der Kurvengänger in Kaiserslautern und das Stadionbild an sich verändert? Und wie steht ihr zu diesen Veränderungen?

Die einschneidendste Veränderung der Westkurve war natürlich ihr Ausbau im Zuge der WM 2006. Heute finden insgesamt rund 16.000 Menschen dort Platz. Dies stellte auch den Hauptgrund dafür dar, dass wir unser aufgebautes Stimmungszentrum im unteren Teil von Block 8 aufgaben und in den Block 8.2 und damit auf den neuen Teil der Tribüne wechselten.
Die Westkurve ist komplett mit Dauerkarten gefüllt. Es ist klar, dass diese Masse an Leuten ein Fluch und ein Segen zugleich ist. Bei grandiosen Spielen sorgt eine unglaubliche Masse an Leuten für eine ohrenbetäubende Lautstärke, die in Deutschland mit ganz wenigen Ausnahmen ihres Gleichen sucht. Andererseits sind da Spiele wie vergangene Woche gegen Freiburg. Eine einzige, lethargische Masse, nur bei guten Spielszenen für kurze Zeit eine gute Lautstärke.
Es gleicht sich eben fast überall, der Spielverlauf ist und bleibt eine wichtige Konstante im Bezug auf die Stimmung und das ändert sich im traditionellen Kaiserslautern natürlich nur schwerlich. Allerdings ist es auch nicht in unserem Interesse, dass die Stimmung vollkommen unabhängig vom Spielverlauf wird. Zudem ist leider unverkennbar, dass sich die Publikumsstruktur ändert und der „Eventie“ seit Jahren auch in Kaiserslautern Einzug hält. Eine Entwicklung, die sich kaum aufhalten lässt, sodass es fortwährend daran zu arbeiten gilt, den Anspruch an die eigenen Leute beständig nach oben zu schrauben.

– In Kaiserslautern darf man nach wie vor sehr stolz darauf sein, dass der Stadionname noch nicht an den Höchstbietenden verkauft wurde und das Stadion weiterhin den Namen eines der größten Fußballer der Geschichte tragen darf. Im letzten Jahr gab es von unseren Fanszenen eine gemeinsame Demo zum Erhalt traditionsreicher Stadionnamen, für welche wir uns auch an dieser Stelle nochmal bedanken möchten. Wie ist diese Demo in Kaiserslautern aufgenommen worden?

Auch von unserer Seite nochmals vielen Dank für diese sehr schöne Erfahrung und das wichtige Anliegen, dass wir gemeinsam auf die Straße getragen haben. Fans von Traditionsvereinen halten zusammen! Die Demo und ihre Aussage wurde sehr gut aufgenommen, auch in der regionalen Medienlandschaft. Somit konnten wir neben den unzähligen Spruchbändern, Texten, Choreos und sonstigen öffentlichen Aktionen/Publikationen ein weiteres Mal zeigen, dass der Name Fritz-Walter-Stadion unverkäuflich ist. Ein besonderes Merkmal der ganzen Aktionen ist, dass wir all das auf die Beine gestellt haben, ohne dass es einen konkreten Anlass dafür gab – de facto also ein Angebot zum Kauf des Stadionnamens. „Wehret den Anfängen!“ trifft es in diesem Fall ganz gut, ist doch gerade die Ultraszene in Deutschland bis heute dadurch gekennzeichnet erst dann zu protestieren, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Entgegen kommt uns natürlich, dass der Name fest in der Satzung verankert ist.
Der Name Fritz-Walter-Stadion ist für einen ganz überwiegenden Teil der Fans weiterhin unverkäuflich, daran hatte mit Sicherheit auch unsere Fritz-Walter-Choreo einen großen Anteil und hat den Menschen nochmals die Wichtigkeit dessen eindrucksvoll vor Augen geführt. Gerade die Reaktionen unzähliger Fans nach der Ablehnung des Fußballkulturpreises hat uns dies nochmals gezeigt. Ein unglaubliches Gefühl, wie viele ältere Fans, die teilweise seit Jahrzehnten auf den Betzenberg pilgern, unsere Choreografie als einen der größten und erhabensten Momente ihres Fandaseins bezeichnen.
Der Name Fritz-Walter-Stadion muss immer unser letztes Pfand bleiben und dafür werden wir, falls nötig, bis zum Äußersten gehen.

– Ihr habt gemeinsam mit diversen anderen Fanszenen Deutschlands in diesem Sommer an unserem Ultraturnier im Volksparkstadion teilgenommen, auch dafür nochmal danke und Respekt für diesen Schritt. Wie ist euer Fazit zu diesem Turnier nun, da schon einige Zeit ins Land gestrichen ist?

Wie wir bereits nach dem Turnier in eurem Seemansgarn berichteten, wurde das Turnier sehr positiv von unserer Gruppe wahrgenommen. Organisation, euer Volksparkstadion als Austragungsort, coole Leute – es hat einfach gepasst und wirklich Spaß gemacht über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und dafür möchten wir uns nochmals recht herzlich bedanken.
Genau das ist doch das Faszinierende an unserer Kultur: Das Reisen, die vielen unglaublich geilen Menschen, die man im Laufe der Zeit kennenlernt, die Erfahrungen und Augenblicke voller Emotionen, die uns niemand mehr in diesem Leben nehmen kann. Ultras bedeutet auch Offenheit und Respekt und nicht, sich auf die Mappe zu geben bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Viele scheinen bis heute die Möglichkeiten, die sich ihnen durch Ultras bietet, nicht zu begreifen.
Fest stand bei uns dabei von Anfang an, dass unser Kommen auch bei Teilnahme einer „verfeindeten“ Szene bestehen bleiben wird.
Wir würden es begrüßen, wenn das Turnier seine Fortsetzung finden würde und ansonsten halten wir es mit den Schlussworten vom letzten Mal, die nichts an ihrer Gültigkeit verloren haben: „Mit der Idee des Turniers habt ihr einen weiteren Mosaikstein zum Fortbestand und zur Weiterentwicklung unserer Bewegung geleistet!“ Gerne wieder!

– Ihr gehört neben Frenetic Youth und dem Pfalz Inferno zu den drei Lauterer Initiatoren in der Pyrotechnik Kampagne, bei welcher derzeit scheinbar keiner weiß, wie es so wirklich weitergeht. Was erhofft ihr euch von dieser Kampagne und wie steht ihr im allgemeinem zu diesen überregionalen fanpolitischen Themen, Kampagnen und Aktionen (Pro Fans, Kein Zwanni, Pro Regionalligareform etc.)?

Zur Pyrotechnik-Kampagne ist es schwer, eine eindeutige Gruppenmeinung herauszukristallisieren. Es scheint nun aber so, dass die Kampagne an ihrem Ende angekommen ist.
Bei dem größten Teil herrschte von Beginn an Skepsis, da man nicht an eine Legalisierung in der Form glauben konnte, wie man sie sich wünscht. So beschränkten sich unsere Aktivitäten in diesem Bereich auch von Beginn an auf einen kleinen Personenkreis, der sich näher damit befasste. Der Kampagne abzustreiten, etwas erreicht zu haben wäre allerdings vermessen und unfair. Das Bild in der (medialen) Öffentlichkeit hat sich eindeutig verbessert. Zudem bedeutete die Kampagne für die Ultras viel Verantwortungsbewusstsein und hat mit Sicherheit zu einer Selbstreflexion geführt im Umgang mit Pyro. Eine Stigmatisierung als Randale fällt schwerer. Dass heute viele tausend FCK-Fans „Pyrotechnik ist kein Verbrechen!“ skandieren bei einer Pyroshow im Gästeblock wäre vor zwei Jahren noch undenkbar gewesen. Mit Sicherheit auch ein Verdienst der Kampagne und ihren öffentlich verkündeten Zielen.

Grundsätzlich stehen wir überregionalen Themen offen gegenüber und prüfen bei jeder neuen Entwicklung, ob wir uns dieser anschließen oder nicht. Es ist natürlich klar, dass es hierbei auch darum geht, inwieweit wir selbst von der angesprochenen Thematik tangiert werden. Die personellen Kapazitäten sind eben immer noch, wie wohl überall, begrenzt und die ganze Welt retten wäre ein utopisches Unterfangen. Hier gilt es für jede Gruppe selbst, Schwerpunkte zu setzen. Solidarität ist unser größter Trumpf und wir sind mit Sicherheit die Letzten, die eine Zusammenarbeit in einem wichtigen Thema ablehnen würden.

– Ihr habt für eure Fritz-Walter-Stadion Choreo vor kurzem eine Auszeichnung der „Deutschen Akademie für Fußballkultur “ erhalten, welche ihr jedoch abgelehnt habt. Wie kam es zu dieser Ablehnung?

Eine Annahme des Preises kam für uns nicht in Frage, da die Auszeichnung und das Preisgeld vom Hauptsponsor der Fußballakademie, nämlich easy credit, gestiftet wurden. Wir erklären uns bei diesem Thema ausdrücklich solidarisch mit den Nürnbergern, die sich seit Jahren dafür einsetzen, dass ihr Stadion den Namen ihres Idols, nämlich Max Morlock, trägt. Diesem Unterfangen steht jedoch easy credit im Wege, da sie seit 2006 die Namensrechte des Nürnberger Stadions besitzen. Sie stehen also einem zentralen Aufgabenfeld der Fußballakademie, nämlich der Auseinandersetzung mit und der Förderung der Fankultur, grundlegend gegenüber. Auch kann es in unseren Augen nicht sein, dass sich eine Bank für 3000 € (was für Banken absolute Peanuts sind) Sympathien und Anerkennung erkauft. Die Ablehnung des Preises war somit die logische Konsequenz.
Um jedoch dem sozialen Charakter des Preises gerecht zu werden, veranstalteten wir zum Heimspiel gegen Freiburg eine Spendenaktion für drei wohltätige Organisationen. Das Ergebnis war beeindruckend. Auch wenn die genaue Auszahlung zum Zeitpunkt der Abgabe des Textes noch nicht fest steht, so kann man schon sagen, dass die 3000 € locker übertroffen wurden. Wer sich näher für die Ablehnung des Preises interessiert oder genauere Informationen zu der Spendenaktion haben möchte, kann sich auf www.gl98.de informieren.

– Kaiserslautern liegt in direkter „Schlagdistanz“ zu diversen weiteren namenhaften Fußballvereinen- und szenen. Wie ist das Verhältnis zu euren Nachbarn einzuschätzen, wer ist in Kaiserslautern gar nicht gerne gesehen?

Wenn die Leser diese Ausgabe in den Händen halten, ist erneut ein Duell gegen den, hinter Waldhof Mannheim, größten Feind vorbei: Eintracht Frankfurt. Ansonsten genossen in der Vergangenheit die Duelle gegen Karlsruhe oder mit den Amateuren gegen Saarbrücken Aufmerksamkeit, da wir uns hier zwar zwei verhassten, aber auch respektierten Szenen gegenübersahen. Prinzipiell ist niemand im Südwesten gut auf Kaiserslautern zu sprechen, darunter auch die kleineren Szenen aus Trier, Koblenz und Mainz nicht. Letztere schaffen es aber leider immer wieder, durch Beleidigungen der Marke „unterste Schublade“ gegen Fritz Walter, oder andere Aktionen Aufmerksamkeit zu erhalten und ein Echo zu bekommen, dem sie bislang noch nie gewachsen waren und nie etwas entgegenzusetzen hatten. Was nervt in diesem Zusammenhang ist lediglich, dass regelmäßig von Mainzer und Medienseite von einem „Derby“ gesprochen wird. Zu einem Derby gehört eine entsprechende Kulisse, eine gewachsene Fanszene und nicht nur 80 vollgesoffene, schwarz gekleidete Hanseln, welche sich ihren Worten und deren Tragweite nicht bewusst sind.
Neben diesen traditionellen Rivalitäten ist Köln in Kaiserslautern allgemein und vor allem bei unserer Gruppe nicht gerne gesehen, ebenso die Harlekins aus Berlin. Besonderer Abneigung in der ganzen Fanszene erfreut sich natürlich auch noch nach wie vor der FC Bayern.

– Ihr pflegt, wie viele vielleicht wissen dürften, eine Freundschaft ins
französische Metz zur Horda Frenetik. Wie läuft diese Freundschaft zurzeit und gibt es weitere nennenswerte Kontakte, welche die Generation Luzifer pflegt?

Die Freundschaft, nun schon im elften Jahr, ist seit einigen Jahren so stark wie noch nie zuvor. Zu jedem machbaren Spiel besuchen sich Metzer und Lautrer in stattlicher Anzahl und auch bei jedem Auswärtsspiel sind unsere Freunde aus Metz mit an Bord. So auch beim Spiel gegen euch. Die Freundschaft ist weit mehr als die vielen „Klischee-Freundschaften“ landauf, landab und auf eine persönlich-gefestigte Ebene gestellt, sodass wir uns sehr auf die nächsten Jahre mit unseren chaotischen Freunden freuen. Wer den, für deutsche Verhältnisse, atemberaubenden Altersdurchschnitt der Horda und ihre Art Ultra‘ auszuleben sieht, der weiß, wovon wir reden. Die Passion, mit der sie mit manchmal nur 70-80 Leuten ihre Lieder singen ist eine willkommene Abwechslung zum Bundesligaalltag. Kaiserslautern und Metz trennen zwar nur 150 Kilometer, aber die unterschiedlichen Mentalitäten sind für beide Seiten jedes Mal aufs Neue eine wunderbare Erfahrung.
Einige jüngere Mitglieder pflegen zudem einen regen Kontakt zu der jungen Gruppe der Giasinga Buam von 1860 München. Ansonsten pflegt jeder hier und da seine Kontakte, wo auch immer sie entstanden sein mögen, ohne dass hier etwas auf Gruppenebene näher beleuchtet werden müsste.

– Abschließend interessiert uns natürlich, was man in der Pfalz so von unserer Gruppe und der HSV Fanszene an sich mitbekommt und wie die Meinung über diese ist?

Die Chosen Few genießt in unserer Gruppe einen guten Ruf, ebenso eure Fanszene. Lediglich, auch wenn wir zur Kenntnis nehmen, dass euer Stimmungsblock beständig wächst, der Gedanke sich aus der eigentlichen Fankurve zu entfernen wäre für uns nicht denkbar.
Ihr geht den Weg der Mitbestimmung und -gestaltung im Verein, anstatt euch nur in der Oppositionsrolle zu verschanzen und zu kritisieren. Ein Weg, der Respekt verdient und den auch wir als Generation Luzifer gehen. Wir sind stolz, dass die wichtigen Positionen in der Fanbetreuung des 1. FC Kaiserslautern von ehemaligen Führungs- bzw. Gründungsmitgliedern unserer Gruppe besetzt sind und auch sonst durch jahrelange Vertrauensarbeit ein gutes Verhältnis zu wichtigen Personen im Verein besteht.
In naher Erinnerung geblieben sind uns natürlich vor allem der Friede-Freude-Eierkuchen Cup mit vielen interessanten Gesprächen und netten Leuten, sowie die gemeinsamen Aktionen zum Thema Stadionnamen. Ihr versucht, entgegen dem allgemeinen Trend, ständig optisch etwas auf die Beine zu stellen, was Respekt verdient und auch ansonsten stehen unsere beiden Gruppen wohl in vielen Thematiken für dieselben Ansichten ein, weswegen unsere gemeinsame Aktion zum Thema Anstoßzeiten/Spieltagszerstückelung nur eine logische Schlussfolgerung darstellt. Wäre nicht der unsägliche Termin am Sonntagabend, wäre die Vorfreude natürlich noch größer, sich mit einer respektierten Fanszene auf den Rängen messen zu können.
Abschließend möchten wir uns nochmals recht herzlich für dieses Interview, sowie die vergangenen, gemeinsamen Aktionen bedanken. Fans von Traditionsvereinen halten zusammen!